Vorbereitung Allgemeines

Wen sollte man einladen?

Nehmen Sie keine Rücksicht auf quere Streitparteien. Die werden sich hüten, dieser Leidenschaft an Ihrer Hochzeit zu huldigen. Wer weiss, vielleicht gehen Sie als Friedensstifter in die Familiengeschichte ein.

Organisation

Grundsätzlich möchten wir empfehlen, alles so früh wie möglich zu organisieren. Ob Sie nun das Brautkleid 1 Woche oder 1 Jahr im voraus suchen, spielt eigentlich keine grosse Rolle, sofern Sie sicher sind, dass das Kleid auch "ab der Stange" perfekt passt und nichts mehr korrigiert werden muss. Aber ob Ihre Wunschkirche einen Monat vor der geplanten Hochzeit noch frei ist, darf bezweifelt werden. Also scheuen Sie sich nicht, so bald wie möglich so viel wie möglich zu erledigen, vorab Dinge, die man vorreservieren sollte.

Übrigens: Auch die Einladungen sollte man möglichst frühzeitig machen - zumindest die wichtigsten Leute mal vorab informieren.

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Schlechtwetterprogramm

Tja, es ist nicht weg zu diskutieren: Wir leben in der Schweiz und müssen dadurch stets mit kaltem und nassem Wetter rechnen. Was immer Sie auch planen, vergessen Sie nicht, diesem Umstand auch Rechnung zu tragen. Zwar kann man - auch als Werbegeschenk - für den Super-Notfall Schirme oder vielleicht Pelerinen besorgen. Aber dies nur für Standortwechsel. So richtig Feststimmung kommt bei Regenwetter nur unter einem Dach auf - und sei es bloss eine Scheune.

Die Fest-Organisation

Sie können das Fest selber organisieren, oder aber auch mehr oder weniger weitgehend jemandem anderen überlassen. Oft stecken Sie als Brautpaar die Eckdaten und überlassen danach die Details - meist - dem Brautführerpaar. Möchten Sie die Details lieber einem Vollprofi überlassen, gibt es zahlreiche Organisatoren, die Ihnen die Wünsche praktisch "von den Lippen ablesen". So hilft Ihnen auch www.hochzeitstipps.ch beratend oder organisierend weiter. So oder so: tun Sie ihre Wünsche kund. Sagen Sie ganz klar, vor allem was Sie nicht wollen.

Dabei möchte ich an die Organisatoren appellieren, sich die Spiele, Sketche usw. sehr gut zu überlegen. Riskieren Sie keine eingeschnappten Leute, oder Peinlichkeiten, die dann negativ in die Familiengeschichte eingehen könnten. Üben Sie ruhig auch Zensur über Produktionen von den Gästen aus.

Übertreiben Sie es auch nicht mit den Darbietungen. Lassen Sie die Leute zwischendurch Luft holen, das Tanzbein schwingen oder einfach nur ein wenig zusammen plaudern. Glauben Sie, auch hier gilt: weniger ist meist mehr! Es gibt sie schlicht nicht, die langweilige Hochzeit! Es wird auf keinen Fall nichts passieren. Um es klarzustellen: Wir finden es keinesfalls unwichtig, welche Musiker Sie engagieren, welche Darbietungen organisiert werden usw. Es sollte nur einfach nicht aus einem Stress heraus zu viel laufen oder unbedingt etwas laufen, nur damit etwas läuft. Klar?

Mehr über Möglichkeiten für die Organisatoren finden Sie auf den Seiten Unterhaltung, Künstler, Events >>

Nebensächlichkeiten, aber nicht zu unterschätzen

Es gibt noch ein paar Punkte, die bis jetzt noch nicht erwähnt wurden. Sie sind allesamt nebensächlich, aber gehen deshalb gerne in der Vorfreude unter.

Vermählungsanzeigen/Einladungen

rechtzeitig verschickt verhindert viel böses Blut. Gehen Sie bei der Adressliste systematisch vor: Bei der Verwandtschaft empfiehlt sich, eine Art Stammbaum zu erstellen, damit ja niemand, den man einladen möchte, vergessen geht.. Die Bekannten und Freunde "katalogisieren" Sie am besten nach Sach- oder Fachgebiete. Das heisst: gehen Sie den gesamten Fussballclub, die verschiedenen Abteilungen des Arbeitsgeschäftes usw. durch. Konsultieren Sie den Terminkalender der letzten zwei Jahre; dann geht beispielsweise auch der evtl. befreundete Zahnarzt nicht vergessen.

Etwas für den "kleinen" Hunger

der sich in einen ätzenden und Launen-zerstörerischen Grosshunger oder gar Schwächeanfall entwickeln kann. Mehr als einmal erlebten wir, dass das Programm dermassen knapp bemessen wurde, dass die Braut oder der Bräutigam schlicht keine Zeit hatten, vom Apero zu naschen. Wenn dann am Morgen aus Nervosität oder anderen Gründen auch noch auf das Frühstück verzichtet wurde, kann das ganze sehr unangenehm werden. Sie können's glauben oder nicht: Wir haben es mehr als einmal erlebt. Bitten Sie eine enge Begleitperson, 2-3 Schoggoriegel oder ähnliches und etwas Trinkbares mitzunehmen.

Blumen

Dass Sie nicht vergessen, diese zu bestellen, ist klar. Aber was passiert mit ihnen nach der Feier? Ist der Ab-, resp. Weitertransport organisiert? Eine gute Idee, ist sicher, diese am Schluss der Feierlichkeiten den letzten Gästen zu verteilen. Denken Sie jedoch daran, bevor die letzten gegangen sind.

Geschenke

Auch wenn Sie dieses Kapitel auf irgend eine Art organisiert zu haben glauben, Sie kommen - die spontanen Geschenke - und zwar während des ganzen Tages bis zum Abend. Auch deren Zwischenlagerung und Abtransport müssten Sie vorab organisieren.

Dankeskarten

erst ein halbes Jahr nach der Hochzeit verschickt sind Karikaturen von sich selbst. Sie lassen sich bei Zeitmangel bei Ihrem Fotografen mit einem individuellen Eindruck printen oder auf traditionelle Weise mittels einer schönen Paaraufnahme und fixfertigen Karten erstellen.

Gästebuch

Es wäre doch schön, wenn am Abend ein solches aufliegen würde und jeder Gast einen kleinen Spruch oder zumindest einen Glückwunsch notieren würde.

Das ganze garniert mit einer kleinen Zeichnung (evtl. Selbstkarikatur) oder am Fest-Abend gemachten spontanen Polaroid-Fotos wird eine zusätzliche bleibende Erinnerung geben. Das Knipsen solcher Polo-Fotos wird Ihr Fotograf sicher gerne am Abend nebenbei machen.

Aber sprechen Sie das unbedingt mit dem Tätschmeister oder -in ab. Vielfach machen Sie das ganze in einem besonderen Rahmen.

Trinkgelder, Honorarbezahlungen

Nehmen Sie genügend kleines Geld in die Tasche, damit Sie nicht jedes mal den Brautführer oder Fotografen anpumpen müssen... Oft erwarten engagierte Mitwirkende (Chauffeure, Kutscher, Musiker usw.) ihr Honorar cash. Klären Sie das vorher ab und nehmen sie ggfls. genug Geld mit, damit es keine unschönen Diskussionen gibt. Solches ist wirklich fehl am Platz.

Flitterwochen

Gerade für Ihre Flitterwochen sollten Sie wirklich nur das beste vom besten nehmen. Sie sollten unvergesslich sein, einmalig sind sie ja eh! Konsultieren Sie echte Spezialisten, sie sind zwar rar. Aber es gibt sie!

Administratives

Sie und die Trauzeugen benötigen sowohl bei der zivilen, manchmal auch bei der kirchlichen Trauung ID oder Pass.

Beachten Sie, dass nicht nur viele Ämter informiert werden müssen. Folgende Papiere müssen geändert werden: Fahrzeug- und Führerausweis, Pass, ID und falls noch nicht bei der zivilen Trauung geschehen, auch Heimatschein. Ist auch das Rechtliche geregelt?

Auch auf die Checkliste: Post, Bank, Arbeitgeber, Militär, Zeitschriften, Zeitungen, Kreditkarten, Elektrizitätswerk usw.